Freiraum

Die Arbeiten "Freiraum" 1-3 haben die Stadtbrachen Berlins als Grundlage – und ihren Schwund. Teils durch Abrisspolitik entstanden, doch vorwiegend den Kriegsschäden und der besonderen historischen Situation der geteilten Stadt geschuldet, klafften vielerorts Lücken in zentraler Lage. Anhand der Jahre 1953, 1984 und 2006 wird dokumentiert, dass dieser Freiraum innerhalb der Stadt allerdings deutlich schwindet. Eines der Phänomene, dass diese Stadt einzigartig unter den europäischen Großstädte sein lässt, verliert zusehends an Boden; der Raum für Improvisation, Temporäres und Subkulturelles, die Möglichkeit der Mitgestaltung.

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